Die Polizei stoppte einen flüchtigen Motorradfahrer auf einem Schulgelände in Recklinghausen. Der Verdächtige stand unter Drogeneinfluss und hatte keine gültige Fahrerlaubnis.
Castrop-Rauxel: Verfolgungsfahrt endet auf Schulhof

Recklinghausen (ost)
Am Abend des Sonntags, dem 2. August, gegen 22:20 Uhr, versuchte die Polizei, einen Motorradfahrer auf der Hebewerkstraße in Castrop-Rauxel zu kontrollieren. Die Beamten konnten zunächst kein Kennzeichen am Fahrzeug erkennen. Als der Motorradfahrer den Streifenwagen sah, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit.
Während der Suche wies ein Zeuge die Polizisten auf ein herrenloses Motorrad hin, das auf einem Schulgelände in der Markomannenstraße in Recklinghausen abgestellt war. Es entsprach der Beschreibung des zuvor geflüchteten Motorrads. Ein Mann soll das Fahrzeug kurz zuvor dort abgestellt haben. Das Kennzeichen war hochgeklappt und passte nicht zum Motorrad.
In der Nähe konnten die Beamten unter anderem einen Motorradhelm, eine Hose und einen Pullover finden. Danach trafen sie einen 34-jährigen Recklinghäuser an, der nur mit T-Shirt, kurzer Hose und ohne Schuhe unterwegs war. Vor Ort bestand der Verdacht, dass der Verdächtige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Ein Arzt nahm ihm eine Blutprobe. Außerdem besitzt der 34-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis.
Bei der Suche setzte die Polizei Recklinghausen einen Personenspürhund sowie einen Hubschrauber ein. Die Polizistinnen und Polizisten erstellten Anzeigen wegen verbotenem KFZ-Rennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 63.352 im Jahr 2022 und 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten – 73.917 im Jahr 2023 – bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin einer der Schwerpunkte für Drogenkriminalität im Land.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








