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Cherson: Polizei übergibt ehemalige Einsatzfahrzeuge zur Unterstützung der humanitären Hilfe

Am Donnerstag übergab Polizeipräsident Frank Hoever der Stadt Bonn zwei ehemalige Polizeieinsatzfahrzeuge zur Unterstützung der humanitären Hilfe für die ukrainische Stadt Cherson.

Bonns OB Guido Déus und Polizeipräsident Frank Hoever vor den Streifenwagen
Foto: Presseportal.de

Bonn (ost)

Am Donnerstagmittag (26.02.2026) übergab Polizeipräsident Frank Hoever dem Bonner Oberbürgermeister Guido Déus zwei ehemalige Polizeieinsatzfahrzeuge zur Unterstützung der humanitären Hilfe der Stadt Bonn für die ukrainische Stadt Cherson.

„Durch unsere enge Zusammenarbeit wissen wir, dass die Stadt Bonn die ukrainische Stadt Cherson im Rahmen einer Solidaritätspartnerschaft mit Fahrzeugspenden unterstützt, um beim Wiederaufbau der kommunalen Verwaltungsstrukturen im Krisengebiet zu helfen. Wir freuen uns, der Stadt Bonn für diese wichtige humanitäre Hilfe heute zwei ehemalige Polizeieinsatzwagen übergeben zu können“, betonte Polizeipräsident Frank Hoever bei der Übergabe der Fahrzeuge vor dem Bonner Polizeipräsidium.

Die beiden Ford S-Max wurden der Bonner Polizei durch das für die Fahrzeugflotte der nordrhein-westfälischen Polizei verantwortliche Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste für die Sachspende zur Verfügung gestellt, nachdem Innenminister Herbert Reul eine Anfrage des Bonner Polizeipräsidenten positiv beschieden hatte. Aufgrund ihrer Kilometerleistung und ihres Alters waren die Einsatzwagen aus dem Fahrzeugbestand der Polizei NRW ausgemustert worden.

An beiden Vans wurden die Landessiegel, der Schriftzug „Polizei“ sowie die Funktechnik entfernt. Blaulicht und Martinshorn sowie die Vorrichtungen für einen Funkeinbau wurden ebenso wie die blau-gelbe Folierung an den Wagen belassen. Damit kommt ein weiterer Einsatz der Fahrzeuge im Rahmen des Aufbaus der kommunalen Verwaltungsstrukturen in Frage.

„Wie wir durch unseren Austausch mit Cherson wissen, werden Fahrzeuge dort dringend gebraucht. Daher freut es mich sehr, dass die Bonner Polizei hier unterstützt. Demnächst können wir somit erneut vier Fahrzeuge mit Hilfe unseres Partners, dem Verein Blau-Gelbes Kreuz, auf den Weg in die Ukraine schicken. Dank eines Förderprojekts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, umgesetzt durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), kann die Stadt Bonn selbst zwei weitere Fahrzeuge zur Unterstützung der städtischen Infrastruktur und Aufrechterhaltung der kommunalen Daseinsvorsorge stellen“, so der Bonner Oberbürgermeister Guido Déus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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