Ein betrunkener Radfahrer wurde in Coesfeld von der Polizei kontrolliert. Er griff die Beamten an und wurde in Gewahrsam genommen.
Coesfeld: Alkoholisierter Radfahrer greift Polizisten an

Coesfeld (ost)
Ein Augenzeuge informierte die Polizei am Dienstag (09.06.) um 16:20 Uhr über einen offensichtlich betrunkenen Radfahrer. Der Mann fuhr in deutlichen Schlangenlinien auf der Dülmener Straße stadtauswärts und kam dabei gefährlich nah an vorbeifahrenden Autos vorbei.
Die Polizeibeamten führten eine Kontrolle des Mannes durch. Ein Atemalkoholtest vor Ort bestätigte den Verdacht mit einem Ergebnis von etwa 2,1 Promille.
Nachdem der Mann die Beamten beleidigte und versuchte, sie zu bespucken, zu treten und zu beißen, wurde der 31-jährige irakische Staatsbürger zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auch während der Blutentnahme in der Zelle leistete er Widerstand und randalierte.
Sowohl die Polizeibeamten als auch der Beschuldigte blieben unverletzt. Der Mann muss jedoch mit Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Ein Zeuge meldete einen offensichtlich betrunkenen Radfahrer, der in Schlangenlinien auf der Straße und dem Gehweg unterwegs war. Der Radfahrer stellte sein Fahrrad vor einem Haus ab und betrat das Grundstück. Dort wurde er von den Beamten angetroffen und gab zu, nach der Fahrt noch Bier getrunken zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,06 mg/l. Daraufhin wurden Blutproben entnommen.
Während der polizeilichen Maßnahmen zeigte der Beschuldigte aggressives Verhalten, beleidigte die Einsatzkräfte, versuchte zu spucken und leistete Widerstand. Aufgrund seines Verhaltens wurde er in Gewahrsam genommen. Auch dort setzte er seine Widerstandshandlungen fort, weshalb einige Maßnahmen unter Zwang durchgeführt werden mussten.
Maßnahmen:
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Darunter waren 2022 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten erfassten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13559 (2.13%), während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3764 (0.59%) ausmachten. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerhalb von Ortslagen ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








