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Coesfeld: Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs

Die Polizei stoppte einen flüchtenden Autofahrer, der ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss war. Eine Blutprobe wurde entnommen und Anzeigen erstattet.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

In der vergangenen Nacht gelang es der Polizei, einen Mann aus Coesfeld zu stellen, der zuvor mit seinem Fahrzeug vor dem Streifenwagen geflohen war. Die Überprüfung endete mit einer Blutprobe und mehreren Anzeigen.

Um 03:30 Uhr war der Streifenwagen auf der Henrichenburger Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. An der Kreuzung Henrichenburger Straße/ Recklinghauser Straße fiel den Beamten ein entgegenkommender Autofahrer auf, der offensichtlich zu schnell fuhr und einen Lastwagen überholte. Als die Polizisten den Streifenwagen drehten, um das Fahrzeug anzuhalten, beschleunigte der Mann am Steuer. Während seiner Flucht überfuhr er mehrere rote Ampeln und verursachte beinahe einen Unfall. Während des Einsatzes meldete sich ein aufmerksamer Zeuge bei der Polizei. Er gab an, in der Bahnhofstraße in Datteln zu wohnen und beobachtet zu haben, wie ein Mann ein Auto in seine Einfahrt parkte und dann hinter das Haus lief. Die Polizei konnte den Mann kurz darauf in einem Garten an der Castroper Straße stellen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der 23-jährige Coesfelder keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Außerdem bestand der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Auf der Polizeiwache entnahm ein Arzt dem Coesfelder eine Blutprobe. Die Beamten leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 51099 höher war als der Anteil der weiblichen Verdächtigen mit 6780. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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