Bewohnerin weckt Einbrecher bei Einbruch, Polizei sucht Zeugen. Opferschutzmaßnahmen eingeleitet.
Coesfeld: Einbrecher flüchten vor Bewohnerin

Coesfeld (ost)
Durch einen lauten Knall wurde die Bewohnerin einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Margaritenstraße am Donnerstagmorgen (01.10.) um 09:00 Uhr aufgeweckt. Zwei Einbrecher in dunkler Kleidung hatten die Türen der Wohnung und des Schlafzimmers aufgebrochen und standen nun vor der Frau. Als sie bemerkten, dass die Bewohnerin zu Hause war, flohen sie aus dem Haus.
Die Täter hatten die Wohnung bereits durchsucht, auf der Suche nach Beute.
Die Bewohnerin rief die Polizei an, aber die sofortigen Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern waren erfolglos. Die Polizei ergreift Maßnahmen zum Schutz des Opfers. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde nichts gestohlen.
Die Bewohnerin beschrieb einen der Männer wie folgt:
Zeugen werden gebeten, sich unter der Nummer 02591-793711 bei der Polizei Lüdinghausen zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, ist Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen im Jahr 2023 immer noch eine der am stärksten betroffenen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








