Unbekannte brachen in Restaurant ein und hinterließen stinkende Flüssigkeit. Feuerwehr musste Buttersäure entfernen, Polizei ermittelt.
Coesfeld: Einbruch in Restaurant, Unbekannte hinterlassen übelriechende Flüssigkeit
Coesfeld (ost)
In einem Restaurant brachen Unbekannte zwischen Montag (28.07.), 17.30 Uhr und Mittwoch (30.07.), 02.30 Uhr ein. Sie gelangten auf bisher unbekannte Weise in das Gebäude und durchsuchten es. Es ist noch unklar, was sie dabei gestohlen haben. Bevor sie das Gebäude verließen, hinterließen sie jedoch eine unbekannte, übel riechende Flüssigkeit in den Räumen. Die Feuerwehr wurde gerufen und betrat den Tatort mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten, um die Flüssigkeit zu untersuchen. Laut ersten Erkenntnissen handelte es sich um Buttersäure, die zwar ungefährlich, aber übelriechend war. Die Feuerwehr band die Substanz und entfernte sie. Die Kriminalpolizei führte die Spurensicherung ebenfalls unter Schutzanzügen und Atemschutz durch. Die Hintergründe der Tat werden nun von der Polizei untersucht.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich jedoch leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen damit immer noch unter dem Spitzenwert.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 stark an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt