Die Polizei führte einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durch. Zahlreiche Verstöße wurden festgestellt, darunter zu schnelles Fahren, Vorfahrtsverstöße und Drogenkonsum am Steuer.
Coesfeld: Polizeieinsatz in Nottuln

Coesfeld (ost)
Die Polizei führte am Dienstag (24.03.26) in Nottuln samt Ortsteilen einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen durch.
Es wurden 74 Fahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt, 32 begingen Verstöße gegen die Vorfahrtsregeln, neun Personen wurden beim Benutzen von Mobiltelefonen erwischt, sechs Personen waren nicht angeschnallt und bei zwei Verkehrsteilnehmern bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Bei einem der beiden wurde unter anderem Kokain gefunden, was zur Erstellung einer Strafanzeige wegen des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln führte. In allen anderen Fällen erhielten die Betroffenen Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarngelder.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenregistrierungen verzeichnet, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle betrug 63.352 im Jahr 2023, im Vergleich zu 63.352 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war mit 51.099 im Jahr 2023 höher als im Jahr 2022, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 6.780 relativ konstant blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








