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Coesfeld: Radfahrer greift Polizisten an

Ein betrunkener Radfahrer auf der Dülmener Straße wurde von der Polizei kontrolliert und griff die Beamten an, was zu seiner Festnahme führte.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Ein Zeuge informierte die Polizei am Dienstag (09.06.) um 16:20 Uhr über einen offensichtlich betrunkenen Radfahrer. Der Mann fuhr in deutlichen Schlangenlinien auf der Dülmener Straße stadtauswärts und kam dabei gefährlich nahe an vorbeifahrenden Autos vorbei.

Die Polizeibeamten führten eine Kontrolle des Mannes durch. Ein Atemalkoholtest am Ort des Geschehens bestätigte den Verdacht mit einem Ergebnis von ungefähr 2.1 Promille.

Nachdem die Beamten den Mann zur Wache bringen wollten, beschimpfte der 31-jährige irakische Staatsbürger die Beamten und versuchte, sie zu bespucken, zu treten und zu beißen. Aus diesem Grund wurde er in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern. Dort leistete er bei der Blutentnahme weiterhin Widerstand und randalierte in seiner Zelle.

Sowohl die Polizeibeamten als auch der Beschuldigte blieben unverletzt. Dennoch erwarten ihn Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Darunter waren 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen, zeigt sich, dass die Drogenkriminalität in dieser Region besonders hoch ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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