Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Coesfeld: Untersuchungshaft für mutmaßlichen Einbrecher

Ein 34-jähriger spanischer Staatsbürger sitzt in Untersuchungshaft, nachdem er in Lette beim Einbruch erwischt wurde. Der zweite Täter ist noch flüchtig.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Seit Sonntag (19.04.26) befindet sich ein Verdächtiger in Untersuchungshaft, der in Lette zusammen mit einem weiteren bisher unbekannten Täter am Samstag (18.04.26) in zwei Häuser an den Straßen Im Großen Esch und Geer eingebrochen sein soll. Zwischen 13.40 Uhr und 14.15 Uhr beobachteten Zeugen die beiden Männer bei den Einbrüchen. Sie gaben der Polizei eine Beschreibung der Täter, wodurch einer der Verdächtigen in der Nähe des Tatorts festgenommen werden konnte. Bei seiner Festnahme leistete der 34-jährige spanische Staatsbürger Widerstand, bei dem ein Polizist sich die Hand brach und dienstunfähig wurde. Der Festgenommene wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen, bevor am Sonntag ein Richter den Haftbefehl verkündete. Die Ermittlungen sind noch im Gange, während der zweite Täter noch auf der Flucht ist.

Die Beschreibung des flüchtigen Täters lautet wie folgt:

Zusätzlich bittet die Polizei Zeugen, die den unbekannten Täter oder verdächtige Fahrzeuge zur Tatzeit in Lette, insbesondere in der Nähe der betroffenen Wohngebiete, gesehen haben, sich bei der Polizei in Coesfeld unter 02541-14201 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, von denen 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24