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Coesfeld: Verdacht der Drogenfahrt

Eine 24-jährige Autofahrerin aus Nordkirchen wurde wegen Verdachts auf Drogenkonsum an der Ermener Straße gestoppt. Ein freiwilliger Drogenvortest fiel positiv aus.

Foto: Depositphotos

Coesfeld (ost)

Die Fahrt einer 24-jährigen Autofahrerin aus Nordkirchen endete am Donnerstag (21.05.26) auf der Ermener Straße. Um 19.55 Uhr hielt sie eine Streifenwagenbesatzung an, weil der Beifahrer nicht angeschnallt war. Bei der Überprüfung bemerkten die Polizisten, dass die Fahrerin glasige Augen und verengte Pupillen hatte. Ein freiwilliger Drogentest ergab einen positiven Befund für Cannabiskonsum. Sie gab an, am Abend zuvor einen Joint geraucht zu haben. Die Nordkirchenerin wurde zur Wache gebracht, wo ihr ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Polizisten untersagten ihr die Weiterfahrt und leiteten ein Verfahren ein. Zudem wurde gegen den Beifahrer der 24-Jährigen ein Verwarngeld verhängt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wobei 49610 männlich und 6757 weiblich waren. Im Jahr 2023 waren es insgesamt 57879 Verdächtige, davon 51099 männlich und 6780 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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