Ein 30-jähriger Pedelecfahrer versucht einer Verkehrskontrolle zu entkommen, stößt gegen einen Polizeibeamten und wird mit offener Vermögensfahndung, verbotenem Einhandmesser, Anscheinswaffe und Drogen erwischt.
Coesfeld: Verkehrskontrolle endet in Chaos

Coesfeld (ost)
Wer glaubt daran, könnte denken, dass Freitag der 13. zugeschlagen hat. Etwa um 1 Uhr versuchte ein 30-jähriger Pedelecfahrer, der der Polizei bekannt war, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Der Mann ignorierte die Stoppzeichen einer Patrouille und fuhr in den Amselweg, wo bereits Zivilpolizisten warteten. Auch dort weigerte sich der Mann, vom Pedelec abzusteigen. Offensichtlich ging der 30-Jährige davon aus, dass er noch zwischen einem Zivilfahrzeug und einem davor stehenden Polizisten hindurchfahren könnte. Die Realität sah anders aus. Der Pedelecfahrer stieß gegen den Beamten, woraufhin beide stürzten.
Während der anschließenden polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass gegen den Dülmener eine offene Vermögensfahndung zur Geldabschöpfung vorlag, er ein verbotenes Einhandmesser bei sich führte, sowie eine täuschend echt aussehende Waffe (Anscheinswaffe) und Drogen mit sich führte.
An diesem Freitag, den 13., begann der Tag für den Mann also nicht gut, während er für einen Polizisten positiver begann, auch wenn er nicht an dem Einsatz beteiligt war. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Dülmener mit einem Pedelec unterwegs war, das diesem Polizisten gehörte. Dieser hatte das Fahrzeug vor einiger Zeit als gestohlen gemeldet.
Der angefahrene Polizist konnte seinen Dienst nicht fortsetzen und musste zu einem Arzt. Der bestohlene Beamte erhält nun sein Pedelec zurück. Und das alles am frühen Morgen eines Freitag, den 13.
Quelle: Presseportal








