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Dabringhausen: Einbruch in Firma in Wermelskirchen

Am Montagmorgen wurde die Polizei zu einem Einbruch in eine Firma für Labortechnik gerufen. Wertgegenstände wie Werkzeuge und Kaffeemaschine wurden entwendet.

Foto: Depositphotos

Wermelskirchen (ost)

Am Montagmorgen (27.04.) wurde die Polizei gegen 09:00 Uhr zu einem Einbruch in eine Firma für Labortechnik gerufen. Das Unternehmen befindet sich auf der Hilgener Straße in Dabringhausen.

Bei der Ankunft vor Ort konnten die Polizeibeamten an einem Fenster deutliche Hebelspuren feststellen. Die bislang unbekannten Täter drangen auf diese Weise in die Räumlichkeiten der Firma ein und durchsuchten mehrere Schränke und Schubladen nach Wertgegenständen. Es wurden verschiedene Bohrwerkzeuge und eine Siebträgermaschine gestohlen. Der Wert der gestohlenen Gegenstände wird derzeit auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt.

Die Mitarbeiter der Firma gaben den Polizisten gegenüber an, dass sie das Gebäude zuletzt am Freitag (25.04.) gegen 15:30 Uhr in einem ordnungsgemäßen Zustand verlassen hatten. Einer der Angestellten hatte am Samstag bereits einen Pinsel der Kaffeemaschine auf dem Gehweg der Hilgener Straße entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er jedoch noch nicht an einen Einbruch gedacht.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bereits eine Spurensicherung am Tatort durchgeführt. Personen, die am vergangenen Wochenende in der Nähe der Hilgener Straße etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. (ch)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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