Die Feuerwehr wurde zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus gerufen. Umfangreiche Löschmaßnahmen wurden durchgeführt, niemand wurde verletzt.
Dachstuhlbrand in Eisbergen, Bäckerei betroffen

Porta Westfalica (ost)
Porta Westfalica Eisbergen. Am Mittwoch, den 25.03.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica gegen 09:22 Uhr zu einem Brand im Dachstuhl im Ortsteil Eisbergen gerufen. Der Dachstuhl eines größeren Wohn- und Geschäftshauses (Bäckerei) war bereits von den Flammen durchdrungen, die Feuerwehr führte umfangreiche Löschmaßnahmen durch. Es gab keine Verletzten.
25.03.2026 – Dachstuhlbrand in Eisbergen / Bäckerei betroffen
Das betroffene Gebäude befindet sich direkt an der Eisberger Straße. Es handelt sich um ein alteingesessenes Familienunternehmen, in dem Erdgeschoss und einem Anbau befindet sich eine Bäckerei. Daran angrenzend befindet sich ein Laden. In der ersten Etage und im Dachgeschoss gibt es mehrere Wohnungen. Hinter dem Hauptgebäude befindet sich eine große Garage, in der mehrere Verkaufswagen der Bäckerei untergebracht sind. Daran angrenzend gibt es ein Brennholzlager und einen Pferdestall. Bereits auf dem Weg dorthin war eine Rauchwolke über Eisbergen zu sehen. Das Feuer hatte das Dachgeschoss erfasst und Fenster sowie die Dachhaut im linken Bereich (von der Eisberger Straße aus gesehen) durchbrochen. Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschte stürmisches Wetter, mit wiederkehrenden Regen- und Graupelschauern. Bei Ankunft hatten alle Personen das Haus unverletzt verlassen. Auch die Tiere in den benachbarten Gebäuden blieben unverletzt. Das Feuer breitete sich schnell im Dachgeschoss aus und wurde durch starke Windböen angefacht. Gegen 09:46 Uhr kam es zur Durchzündung im Dachgeschoss. Zur Brandbekämpfung wurden 3 Trupps unter schwerem Atemschutz im Gebäude eingesetzt. Die Anbauten konnten mit Riegelstellungen gehalten werden, ein Übergreifen wurde verhindert. Auf der Eisberger Straße wurde die Drehleiter der Feuerwehr Porta in Position gebracht, um den Brand mit einem Wenderohr zu bekämpfen und mit Einreißhaken Dachpfannen zu entfernen. Im hinteren Bereich wurde die Drehleiter der Feuerwehr Rinteln eingesetzt, auch hier wurde ein Wenderohr verwendet und die Dachhaut entfernt. Die Wasserversorgung erfolgte über Hydranten vor Ort, der Schlauchwagen der Feuerwehr Porta verlegte mehrere Zuleitungen zur Wasserversorgung. Die Einsatzstelle wurde in 3 Abschnitte unterteilt – Brandbekämpfung, Riegelstellungen, Wasserversorgung – und Abschnittsleitern unterstellt. Stadtwerke, Energieversorger und das Bauordnungsamt wurden zur Einsatzstelle gerufen. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, das Bauordnungsamt überprüfte die Statik des betroffenen Gebäudes. Gegen 11:15 Uhr war der Brand unter Kontrolle, aber es flammten immer wieder Brandnester im Dachgeschoss auf. Diese wurden von den Trupps im Innenangriff gelöscht. Die Wasserversorgung konnte zurückgefahren werden. Erste Einheiten konnten die Einsatzstelle verlassen. Die Drehleitern blieben weiterhin im Einsatz. Um 12:39 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet, der Rückbau begann. Die Einheiten Hausberge-Lohfeld und Eisbergen blieben zur Nachlöscharbeit an der Einsatzstelle. Bei der Kontrolle des betroffenen Dachgeschosses wurde ein verschlossener Tresor entdeckt, der laut Eigentümer Jagdwaffen und Munition enthielt. In Absprache mit der Polizei wurde der Tresor geöffnet und der Inhalt gelöscht. Der Eigentümer übernahm die Sicherung des Inhalts. Der städtische Bauhof errichtete Absperrungen, da die Gefahr besteht, dass Trümmer herabfallen könnten. Gegen 15 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer übergeben. Die Einsatzkräfte begannen mit der Reinigung der Ausrüstung und der Fahrzeuge, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.
Einsatzleiter: Fabian Schulte; vor Ort eingesetzte Kräfte: Hauptamtliche Feuer- und Rettungswache, Ehrenamtliche Löschgruppen: Hausberge-Lohfeld, Holzhausen, Neesen-Lerbeck (Grundschutz Wache), Eisbergen, Veltheim-Möllbergen, Kleinenbremen-Wülpke, Nammen, Einsatzdokumentation, Einsatzführungsdienst Feuerwehr Rinteln mit Drehleiter und TLF 4000 Rettungsdienst FW Porta, RTW DRK Hille Stadtwerke, Bauordnungsamt, Energieversorger, Polizei. Ca. 110 Einsatzkräfte. Einsatzende: 15:00 Uhr.
Quelle: Presseportal








