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Dachstuhlbrand in Saarn: Zwei Wohnhäuser unbewohnbar

Großbrand in Mülheim: Feuerwehr Großeinsatz nach Dachstuhlbrand, 18 Wohnungen unbewohnbar, keine Verletzten.

Dachstuhlbrand Luxemburger Allee
Foto: Presseportal.de

Mülheim an der Ruhr (ost)

Am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr brach in Saarn, einem Stadtteil von Mülheim an der Ruhr, ein Großbrand aus, der einen großen Einsatz der Feuerwehr Mülheim auslöste. Das Feuer entstand im Dachbereich eines Wohn- und Geschäftshauses und griff auf ein benachbartes Gebäude über. Rauch und Flammen waren schon aus der Ferne sichtbar.

Zu Beginn des Einsatzes gab es die Vermutung, dass sich noch jemand im Gebäude befinden könnte. Eine sofortige Rettungsaktion ergab jedoch, dass sich niemand mehr im Gebäude befand. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich dann auf die Brandbekämpfung.

Die Berufsfeuerwehr Mülheim konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein anderes Gebäude verhindern. Die Freiwillige Feuerwehr Broich unterstützte sie dabei. Die Freiwillige Feuerwehr Heißen stellte eine Brandwache vor Ort bis in die frühen Abendstunden.

Während des Einsatzes mussten zwei benachbarte Wohnhäuser vorsorglich evakuiert werden. Etwa 40 Bewohner wurden in einem Bus der Mülheimer Verkehrsgesellschaft untergebracht und von der Notfallseelsorge betreut.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe sorgte während des langen Einsatzes für die Verpflegung der Einsatzkräfte. Die beiden Gebäude wurden so stark beschädigt, dass alle 18 Wohnungen derzeit unbewohnbar sind. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und die Gebäude versiegelt.

Insgesamt waren etwa 65 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Johanniter-Unfall-Hilfe und Notfallseelsorge im Einsatz. Die Luxemburger Allee war während des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Es gab keine Verletzten.

Quelle: Presseportal

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