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Dachstuhlbrand in Werne

Feuerwehr verhindert Ausbreitung des Feuers. In der Nacht zum Dienstag wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand alarmiert.

. Insgesamt kamen mehrere Atemschutztrupps sowie die Drehleiter zum Einsatz. Über die Drehleiter wurde die Dachhaut mit Einreißhaken geöffnet, um an die versteckten Brandherde unter den Dachpfannen zu gelangen.
Foto: Presseportal.de

Werne (ost)

In der Nacht vom Montag, 13. Juli 2026, wurde die Feuerwehr Werne um 01:09 Uhr zu einem gemeldeten Brand in einem Dachstuhl in der Lessingstraße in Werne gerufen. Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurde die Situation bestätigt. Ein Zimmer im Obergeschoss und der Dachstuhl eines Wohngebäudes, das sich noch im Bau befand, standen bereits in Flammen. Die Flammen schlugen bereits aus einem Fenster im ersten Stock, als die Feuerwehr eintraf, und breiteten sich von dort in die Dachkonstruktion aus. Die Brandbekämpfung begann sofort von außen mit einem Fensterimpuls, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen, bevor der Innenangriff begann. Mehrere Atemschutztrupps und die Drehleiter wurden eingesetzt. Die Dachhaut wurde mit Einreißhaken geöffnet, um an die versteckten Brandherde unter den Dachziegeln zu gelangen. Das Feuer hatte sich bereits bis in den Giebelbereich ausgebreitet. Aufgrund der Situation wurden zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Der Einsatzleiter teilte den Einsatz in zwei Abschnitte. Abschnitt 1 übernahm die Brandbekämpfung und die Sicherstellung der Wasserversorgung. Abschnitt 2 kümmerte sich um die Dekontamination der Atemschutzgeräteträger, die Verpflegung der Einsatzkräfte und die Bereitstellung von weiteren Atemschutzgeräten. Der Löschzug Stockum übernahm die Besetzung der Feuer- und Rettungswache, um den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherzustellen. Sie unterstützten auch mit Atemschutztrupps vor Ort. Zusätzliche Unterstützung wurde angefordert, darunter ein Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Kamen und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Lünen. Die Feuerwehr Lünen unterstützt die Freiwillige Feuerwehr Werne regelmäßig bei großen Einsätzen. Das Feuer konnte mit drei C-Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter unter Kontrolle gebracht werden. Die Einsatzstelle wurde beleuchtet, um die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Die Suche nach versteckten Glutnestern gestaltete sich schwierig. Glutnester hatten sich hinter der Dämmung und unter den Dachziegeln ausgebreitet. Teile der Dachhaut und der Dachgaube mussten geöffnet werden, um alle Brandherde zu löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Nach etwa vier Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die letzten Glutnester wurden in den frühen Morgenstunden gelöscht, bevor die nachalarmierten Kräfte entlassen wurden. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens werden von der Polizei ermittelt. Die Feuerwehr Werne hatte etwa 35 Einsatzkräfte im Einsatz, unterstützt von Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr Kamen und Feuerwehr Lünen.

Quelle: Presseportal

nf24