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Dahlbruch: 52-Jähriger PKW-Fahrer mit über 2 Promille unterwegs

PKW-Fahrer mit über 2 Promille in Kreuztal unterwegs, beleidigte Polizei massiv. Verkehrskommissariat sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer.

Foto: unsplash

Kreuztal (ost)

Am Abend des gestrigen Dienstags (24. Februar) wurde ein Autofahrer mit mehr als 2 Promille in Kreuztal erwischt. Nach der anschließenden Kontrolle beleidigte er die Polizeibeamten stark. Jetzt sucht das Verkehrskommissariat nach gefährdeten Verkehrsteilnehmern.

Um 19:50 Uhr gingen telefonische Hinweise bei der Polizei ein, dass ein grauer Leapmotors PKW unterwegs war. Das Fahrzeug mit Siegener Kennzeichen fuhr von der HTS-Abfahrt Kreuztal in Richtung Hilchenbach. Dabei soll es in Schlangenlinien gefahren sein. Andere Autofahrer mussten laut Zeugen bremsen oder ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.

Die Polizeistreife konnte das Fahrzeug in Dahlbruch stoppen und kontrollieren. Den Beamten fiel sofort der starke Alkoholgeruch des 52-jährigen Fahrers auf. Ein Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von über 2 Promille. Der 52-Jährige musste daher die Polizeibeamten zur Wache begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten behielten zudem seinen Führerschein ein. Während der Maßnahmen verhielt sich der Mann verbal aggressiv und beleidigte die Polizisten aufs Übelste. Er wird nun entsprechende Strafverfahren erwarten.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen übernommen. Die Sachbearbeitung sucht nun nach Verkehrsteilnehmern, die während der Alkoholfahrt gefährdet waren und bremsen oder ausweichen mussten. Die Betroffenen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02732 – 909-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. 3764 Unfälle, also 0,59%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 556792 (87,36%), waren Übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage gab es 55296 Unfälle innerorts (8,68%), 17437 außerorts (2,74%) und 6889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, während 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte zu beklagen waren.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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