Ein 30-jähriger Radfahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit einem betrunkenen Autofahrer leicht verletzt. Der 72-Jährige fuhr alkoholisiert weiter, konnte aber schnell von der Polizei gefunden werden.
Datteln: Radfahrer bei Unfall verletzt – Autofahrer betrunken

Recklinghausen (ost)
Am Dienstagabend kollidierten ein Auto- und ein Rennradfahrer auf der Castroper Straße. Der Radfahrer, 30 Jahre alt und aus Lünen, wurde leicht verletzt. Der Autofahrer fuhr nach dem Unfall kurz weiter, wurde jedoch schnell von der Polizei identifiziert. Der 72-Jährige war anscheinend betrunken gefahren.
Nach bisherigen Informationen wollte ein 72-jähriger Autofahrer aus Datteln gegen 21 Uhr auf der Castroper Straße wenden. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Rennradfahrer, der auf dem Radweg unterwegs war. Der 30-Jährige versuchte zu bremsen oder auszuweichen, jedoch konnte der Unfall nicht mehr verhindert werden. Der Radfahrer stürzte und erlitt leichte Verletzungen.
Der Autofahrer erkundigte sich zunächst nach den Verletzungen des Radfahrers und ob am Fahrrad Schäden entstanden waren. Kurz darauf setzte er seine Fahrt fort. Die Polizei konnte den Fahrer oder Halter des Autos schnell ausfindig machen und den 72-Jährigen kurz darauf finden. Die Beamten stellten fest, dass der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Arzt nahm ihm daher Blut ab. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Unfallbeteiligte grundsätzlich am Unfallort bleiben müssen, bis alle erforderlichen Feststellungen getroffen wurden. Wenn jemand verletzt wurde oder der Verdacht auf Verletzungen besteht, ist immer die Polizei zu informieren.
Zusätzlich erinnert die Polizei daran, dass Alkohol und Autofahren nicht vereinbar sind. Bereits ab 0,3 Promille kann man strafrechtlich belangt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








