Die Polizei sucht dringend Zeugen für zwei Angriffe auf dem Schützenfest Deilinghofen und im Kreuzungsbereich Hönnetalstraße, Brockhauser Weg. Personenbeschreibungen wurden veröffentlicht.
Deilinghofen: Schlägereien auf Schützenfest, Polizei sucht dringend Zeugen

Hemer (ost)
Beim Volksfest in Deilinghofen kam es am Sonntag zwischen 3 und 4 Uhr zu einem Angriff auf einen 25-jährigen Iserlohner. Er erstattete am Sonntagabend auf der Polizeiwache in Hemer eine Strafanzeige. Laut seinen Angaben wurden er und seine Begleiterin vor den Toiletten von drei Personen ohne Grund angegriffen und ins Gesicht geschlagen. Seine Begleiterin griff ein, woraufhin sie von ihm abließen. Die Täter waren männlich, Anfang 20, etwa 170 cm groß und hatten dunkle Haare. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Am Kreuzungsbereich Hönnetalstraße, Brockhauser Weg, ereignete sich am Sonntag gegen 3.20 Uhr ein Angriff auf eine Frau. Eine 25-jährige Dortmunderin und ihre Begleiterinnen waren auf dem Heimweg vom Volksfest, als sie auf einen stark schwankenden Mann trafen und fragten, ob er Hilfe brauche. Stattdessen beleidigte er sie sofort und schlug auf sie ein. Das leicht verletzte Opfer und ihre Begleiterinnen flüchteten und verständigten die Polizei. Diese suchte nach dem Täter, konnte jedoch niemanden mehr finden. Der Gesuchte war männlich, 18-20 Jahre alt, 170-185 cm groß, hatte mittellange Haare, eine mutmaßliche Kopfverletzung und trug einen braunen Pullover. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sucht Zeugen. (dill)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








