Ein Autofahrer begeht mehrere Verkehrsverstöße und flüchtet nach Kollision mit VW-Passat. Polizei sucht dringend Zeugen.
Delbrück-Bentfeld: Unfallflucht nach Geschwindigkeitsüberschreitung

Delbrück-Bentfeld (ost)
Ein Fahrer hat am Mittwochmittag, 09. September, verschiedene Verkehrsverstöße begangen und ist dann geflohen. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Zuerst wurde der Mann, der einen Toyota-Kleintransporter fuhr, um 12.35 Uhr bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der B64 bei Paderborn-Sande erwischt. Er war mit 89 Stundenkilometern unterwegs, anstatt der erlaubten 70. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und flüchtete. Die Polizei begann mit der Verfolgung.
An der Kreuzung der Bundesstraße mit der Graf-Meervelt-Straße überholte der Toyota-Fahrer einen VW-Passat, in dem ein 62-Jähriger auf der Linksabbiegespur stand. Er bog vor dem anfahrenden VW links in die Graf-Meervelt-Straße ab und stieß mit dem Passat zusammen. Der Mann floh erneut, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Auch der 62-Jährige folgte nun dem Kleintransporter. Der Fahrer stellte das Auto schließlich auf einem Schotterweg ab und rannte in Richtung eines kleinen Waldgebiets davon. Die sofortigen Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Der flüchtige Mann wird auf etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß geschätzt und zwischen 26 und 40 Jahren alt. Er war kräftig gebaut, hatte dunkles lockiges Haar und trug dunkle Kleidung. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf einen vierstelligen Betrag. Der Toyota wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Halterdaten sind bekannt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Unfall oder zum flüchtigen Fahrer haben, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








