Nach einem Raub in einer Gaststätte in Delbrück sucht die Polizei Zeugen. Der Täter flüchtete nach dem Vorfall in unbekannte Richtung.
Delbrück: Raub in Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

Delbrück (ost)
(mh) Die Polizei sucht nach Zeugen für einen Raubüberfall in einer Gaststätte in der Thülecke Straße in Delbrück. Die Tat ereignete sich am Samstagvormittag, dem 05. September, gegen 10.20 Uhr.
Der Besitzer der Gaststätte, 72 Jahre alt, saß mit dem Rücken zur Eingangstür auf einem Hocker im Thekenbereich. Plötzlich spürte er einen Gegenstand in seinem Rücken. Ein Mann, der akzentfreies Deutsch sprach, forderte ihn auf, ihm das Kellnerportemonnaie zu geben. Der Besitzer lehnte jedoch ab. Daraufhin zog der Täter dem 72-Jährigen ein anderes Portemonnaie aus seiner Gesäßtasche, stieß den Mann vom Hocker und flüchtete in unbekannte Richtung aus der Gaststätte.
Das Opfer konnte sehen, dass der Räuber etwa 1,75 Meter groß war, zwischen 30 und 40 Jahre alt und einen dunklen Kapuzenpulli sowie dunkelblaue Jeans trug. Der Täter trug auch eine Sonnenbrille. Als der Besitzer um Hilfe rief, kam ein Mitarbeiter aus der Küche und alarmierte die Polizei. Eine Fahndung in der Nähe blieb erfolglos, aber die Beamten fanden das leere Portemonnaie in der Nähe der Gaststätte.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen geben können, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








