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Delbrück: Tödlicher Verkehrsunfallflucht – Autofahrer ermittelt

Die Polizei hat den flüchtigen Autofahrer, einen 23-jährigen Bulgaren, ermittelt und seinen BMW sichergestellt. Die Ermittlungen zur Aufklärung des Vorfalls laufen weiterhin auf Hochtouren.

Foto: Depositphotos

Delbrück (ost)

Am Montagnachmittag gab es einen Verkehrsunfall mit einem Pedelecfahrer auf der B 64, der später an seinen schweren Verletzungen verstarb. Der Autofahrer, der beteiligt war, floh vom Unfallort (siehe Pressemitteilungen von Montag, Dienstag und Mittwoch, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6318230 , https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6318647 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/6319134).

Nach einer ausführlichen und gründlichen Untersuchung ist es der Polizei in Paderborn gelungen, den Verkehrsunfall zu klären: Der flüchtige Autofahrer wurde identifiziert und sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Die Polizisten entdeckten bei ihren intensiven Fahndungsmaßnahmen einen verunglückten 3er BMW vor einem Haus in der Schöninger Straße in Delbrück. Das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt und einer umfangreichen kriminalpolizeilichen Untersuchung unterzogen. Es steht mittlerweile fest, dass es sich höchstwahrscheinlich um den am Unfall beteiligten BMW handelt.

Weitere Ermittlungen führten vom Fahrzeug zum mutmaßlichen Fahrer, einem 23-jährigen Bulgaren mit festem Wohnsitz in Delbrück. Auch hier konnten die Polizisten höchstwahrscheinlich feststellen, dass es sich bei ihm um den flüchtigen Unfallfahrer handelt.

Der aktuelle Aufenthaltsort des 23-Jährigen ist unbekannt. Die polizeilichen Ermittlungen in dieser Angelegenheit dauern an und sind in vollem Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764, also 0,59% aus. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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