Die Paderborner Polizei führte wöchentliche Geschwindigkeitskontrollen durch. Fahrer mit Alkohol- und Drogenkonsum wurden gestoppt und bestraft.
Delbrück: Verkehrskontrollen in Paderborn
Kreis Paderborn (ost)
(md) In der vergangenen Woche hat die Polizei in Paderborn kreisweite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Am 27. Juli gegen 22.54 Uhr wurde bei den Geschwindigkeitskontrollen mit einem Laser auf der Driburger Straße in Paderborn ein 38-jähriger Paderborner mit seinem Audi A6 Avant mit einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern gemessen. Erlaubt waren 50 Stundenkilometer. Darüber hinaus stand der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol. Er musste zur Blutprobe. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet und der Führerschein wurde eingezogen.
Schon um 18.30 Uhr desselben Tages kontrollierte die Polizei einen 25-jährigen VW Golf-Fahrer aus Delbrück am Busdorfwall in Paderborn. Das Fahrzeug wies verschiedene Mängel auf, wie zum Beispiel ein nicht zugelassenes Lenkrad, nicht zugelassene Schalldämpfer und Luftfilteranlage. Die Polizei stellte das Auto zur Erstellung eines TÜV-Gutachtens sicher und leitete ein Bußgeldverfahren wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis ein.
Am Montag, den 28. Juli, hielt der Verkehrsdienst gegen 22.55 Uhr einen 43-jährigen Paderborner an der Münsterstraße in Paderborn an. Sein Fiat wurde aufgrund eines defekten Rücklichts kontrolliert, aber es ergab sich der Verdacht auf Drogenkonsum des Fahrers. Um 11.20 Uhr kontrollierten die Polizisten einen 24-jährigen Borchener an der Paderborner Straße/Ecke Am Knocken in Paderborn. Der Ford Fiesta-Fahrer gab zu, am vergangenen Sonntag mittags zwei Joints geraucht zu haben. Bereits um 09.34 Uhr ergab die Kontrolle eines 22 Jahre alten Mannes in seinem Fiat an der Münsterstraße den Konsum von Cannabis.
Die drei Männer wurden nach positiven Vortests zur Wache gebracht, wo Blutproben entnommen wurden und die Weiterfahrt untersagt wurde.
Am Dienstag, den 29. Juli, zwischen 18:30 Uhr und 20:45 Uhr wurde die Geschwindigkeit an der Münsterstraße in Paderborn-Sande überprüft. Bei erlaubten 70 Stundenkilometern außerhalb geschlossener Ortschaften ergab sich ein Verwarngeld, die übrigen 17 Fahrzeugführer lagen im Bußgeldbereich. Der schnellste war ein 28-jähriger BMW-Fahrer mit 139 Stundenkilometern in Richtung Delbrück. Ihn erwartet ein Bußgeld von 600 Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von zwei Monaten. Am selben Morgen führten die Beamten an der Gütersloher Straße in Hövelhof Geschwindigkeitskontrollen durch. Erlaubt waren 50 Stundenkilometer. Es gab sechs Verwarnungen und zwei Bußgelder. Der schnellste war ein 32-jähriger Paderborner mit seinem Ford Fiesta, der mit 78 Stundenkilometern gemessen wurde. Ergebnis: Ein Bußgeld von 115 Euro und ein Punkt.
Am Mittwoch, den 30. Juli, gab es erneut an der Gütersloher Straße zwischen 10.45 Uhr und 12.40 Uhr fünf Verwarnungen und sechs Bußgelder. Der schnellste war ein 55-jähriger Mann aus der Türkei mit einem Audi Q3, der um 32 Stundenkilometer zu schnell war. Er musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von 205 Euro zahlen, bevor er weiterfahren durfte.
Die Polizei Paderborn führt regelmäßig Kontrollen an besonders belasteten Unfallstellen im Kreis Paderborn durch, im Rahmen der landesweiten Verkehrspräventionskampagne #LEBEN. Im Fokus der Präventionsarbeit stehen alle Verkehrsteilnehmer. Ziel ist es, Unfälle zu vermeiden, die zu schweren, lebensbedrohlichen oder sogar tödlichen Verletzungen führen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49.610 auf 51.099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6.757 auf 6.780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)