Ein 43-Jähriger griff seine 33-jährige Ehefrau an und verletzte sie schwer. Eine Mordkommission ermittelt nun zu den Hintergründen.
Dellwig: Gewalt gegen Ehefrau in Essen, 43-Jähriger in Untersuchungshaft

Essen (ost)
45357 E.-Dellwig:
Am Abend des Freitags (21. August) griff ein 43-jähriger Mann seine 33-jährige Ehefrau in ihrer gemeinsamen Wohnung in Dellwig an und verletzte sie schwer. Der Mann wurde mittlerweile in Untersuchungshaft genommen. Eine Sonderkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Um 21 Uhr rief die 33-jährige Frau selbst die Polizei an. Nach bisherigen Informationen kam es kurz zuvor zu einem verbalen Streit zwischen dem Ehepaar. Anschließend soll der 43-jährige Mann seine Frau gewürgt und mit einem Messer verletzt haben. Außerdem soll er ihr mehrmals mit dem Tod gedroht haben. Die Frau schaffte es schließlich, die Polizei zu verständigen.
Die Frau erlitt schwere, potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der 43-jährige Syrer wurde anschließend widerstandslos festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das Amtsgericht Essen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes gegen den 43-Jährigen. Der Tatverdächtige befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft Essen sowie eine Sonderkommission der Polizei Essen haben die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. /ruh
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








