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Detmold: Durchsuchungen nach Einbruch in Juweliergeschäft

Die lippische Kripo durchsuchte Wohnungen in Bielefeld auf der Suche nach Beweismitteln für einen Einbruch in Detmold. Elektronische Gegenstände sollen in Verbindung mit dem Einbruch stehen.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

Am Donnerstagmorgen (20.08.2026) führte das Kriminalkommissariat 2 in Lippe mit Unterstützungskräften eine Durchsuchung von zwei Wohnungen in Bielefeld Mitte durch. Aufgrund einer gerichtlichen Anordnung suchten die Beamten nach wichtigen elektronischen Geräten, die nach Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Verbrechen vom 26.01.2026 in der Innenstadt von Detmold stehen sollen.

Die Durchsuchungen erfolgten aufgrund eines nächtlichen Einbruchs in ein Juweliergeschäft in der Langen Straße, bei dem die Täter die Ladenfront mit einem Auto durchbrachen und Schmuck stahlen. Ein brennender VW wurde am Tatort zurückgelassen – die Täter flüchteten in einem weiteren schwarzen Fahrzeug (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/6203846).

Bei der Durchsuchung der beiden Wohnungen wurden mehrere Mobiltelefone als Beweismittel sichergestellt. Es gab keine Verletzten oder Festnahmen. Zudem wurden eine scharfe Schusswaffe und eine geringe Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Nordrhein-Westfalen-Region im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenhandel gemeldet, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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