Ein junger Mann wurde beim Diebstahl in einer Drogerie erwischt. Nach einer kurzen Flucht konnte die Polizei ihn stellen und das gestohlene Diebesgut sicherstellen.
Detmold: Ladendieb gefasst

Lippe (ost)
Am Dienstagnachmittag (17.03.2026) gegen 14.30 Uhr entdeckte eine Angestellte in der Müller-Drogerie in der Langen Straße, wie ein junger Mann das Geschäft verließ, ohne für seine Waren zu bezahlen. Sie sprach ihn an, hielt ihn fest und bat ihn zurück ins Geschäft zu kommen. Der Dieb riss sich los und flüchtete in Richtung Rosental. Dabei stürzte die 45-jährige Mitarbeiterin und zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Teil seiner gestohlenen Waren – Parfüm und Spielkarten – blieben zurück, da er sie verlor.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Polizisten den Dieb in der Wiesengrundstraße aufspüren. Neben den gestohlenen Waren führte er auch einen Schlagring mit sich, der beschlagnahmt wurde. Die Einsatzkräfte brachten den 18-jährigen aus Lage zur Polizeidienststelle. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Detmold wieder freigelassen. Die gestohlenen Waren erhielt die Drogerie zurück.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 49610 auf 51099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








