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Detmold: Tötungsdelikt in Bad Salzuflen

Eine 66-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung getötet. Ihr Ehemann gilt als tatverdächtig.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Bad Salzuflen – Am Sonntagabend, den 07.06.2026, wurde eine 66-jährige Frau aus Bad Salzuflen tot in ihrer Wohnung in der Roonstraße aufgefunden. Der Ehemann der Frau, der schwer verletzt war, wird als Verdächtiger angesehen.

Ersten Informationen zufolge wird ein 82-jähriger Mann aus Bad Salzuflen verdächtigt, seine schwer kranke Frau getötet zu haben und sich danach selbst schwer verletzt zu haben.

Die Ermittlungen werden von einer Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz durchgeführt. Das Team besteht aus Beamten der Polizei Lippe und der Polizei Bielefeld.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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