In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde eine Scheune in Detmold zerstört. Zwei Feuerwehrleute erlitten Kreislaufbeschwerden und wurden ins Krankenhaus gebracht.
Detmold: Zwei Feuerwehrleute im Krankenhaus nach Scheunenbrand

Detmold (ost)
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Feuerwehr Detmold um 01:24 Uhr zu einem gemeldeten Brand in einer Scheune in der Straße “Zum Rotenberg” im Ortsteil Bentrup-Loßbruch gerufen.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die Meldung: Die Scheune stand bereits in Vollbrand. Es waren mehrere Fahrzeuge und Maschinen in und um das Gebäude abgestellt, aus denen Kraftstoff austrat und die Straße hinunterbrannte.
Ein angrenzender Zaun geriet ebenfalls in Brand. Durch schnelles Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers gestoppt werden. Auch ein Übergreifen auf andere Gebäude konnte verhindert werden.
Neun Trupps unter Atemschutz wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. In der Scheune befanden sich Brennholz, ein Wohnmobil, ein Häckselgerät und zwei Gasflaschen. Ein Radlader stand direkt neben der Scheune. Sowohl die Scheune als auch die darin befindlichen Fahrzeuge und Maschinen wurden vollständig zerstört.
Zwei Feuerwehrleute erlitten während des Einsatzes starke Kreislaufprobleme und wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Gleichzeitig brannte in derselben Straße ein Altkleidercontainer, der von Einsatzkräften der Einheit Mitte gelöscht wurde.
Ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten verschmutzten die Fahrbahn im Bereich der Einsatzstelle, die mit Bindemittel gereinigt wurde. Die Untere Wasserbehörde wurde in die Maßnahmen einbezogen.
Die hauptamtlichen Kräfte sowie die Einheiten Mitte und Nord der Feuerwehr Detmold waren im Einsatz. Die Einheit Hiddesen stellte währenddessen den Grundschutz sicher, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Ein Teleskoplader des Kreises Lippe wurde genutzt, um das Brandgut auseinanderzuziehen und Glutnester zu löschen. Die Drohnen-Einheit der Feuerwehr Detmold wurde zur Erstellung von Luftbildern alarmiert.
Die umfangreichen Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Die letzten Einsatzkräfte kehrten gegen 7:15 Uhr zur Feuer- und Rettungswache oder in ihre Gerätehäuser zurück.
Quelle: Presseportal








