Am 4. Mai nahmen Bundespolizisten einen Tatverdächtigen nach dem Diebstahl mehrerer Drogerieprodukte vorläufig fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,9 Promille.
Diebstahl im Hauptbahnhof: Bundespolizei stellt Tatverdächtigen und regt beschleunigtes Verfahren an

Essen (ost)
Am 4. Mai wurde ein Verdächtiger nach dem Diebstahl mehrerer Drogerieprodukte vorläufig von Bundespolizisten festgenommen. Die Beamten beantragten bei der zuständigen Staatsanwaltschaft ein beschleunigtes Verfahren, das vom Staatsanwalt genehmigt wurde.
Um 17:30 Uhr informierte ein 34-jähriger Angestellter eines Drogeriemarktes die Bundespolizei am Hauptbahnhof Essen über den Diebstahl mehrerer teurer Drogerieartikel. Er gab an, dass der Mann die Waren aus dem Regal genommen, in seine Tasche gesteckt und das Geschäft sofort verlassen hatte. Der Zeuge und ein weiterer Mitarbeiter konnten den polnischen Staatsbürger stellen, der daraufhin floh. Nach einer kurzen Verfolgung brachten sie ihn zu Boden und hielten ihn bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest. Die Polizisten übernahmen den Mann, belehrten ihn und brachten ihn sofort zur Wache. Der 31-Jährige schwieg zu den Vorwürfen, gab jedoch den Diebstahl der Waren im Wert von über 125,00 Euro zu. Um seine Identität festzustellen, führten die Beamten einen Fingerabdruckscan durch. Sie konnten die Identität eindeutig feststellen. Zudem gab es eine Fahndung der Staatsanwaltschaft Hannover nach dem Aufenthaltsort des Polen. Angesichts der aktuellen Situation konsultierten die Einsatzkräfte die zuständige Staatsanwaltschaft Essen und beantragten ein beschleunigtes Verfahren, dem der zuständige Staatsanwalt zustimmte.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,9 Promille. Die Bundespolizisten brachten den obdachlosen Mann in das zentrale Polizeigewahrsam, von wo aus er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt wird. Die eingesetzten Beamten sicherten die Videoaufnahmen, leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein und erstellten einen Bericht für die ausschreibende Staatsanwaltschaft.
Quelle: Presseportal








