Am Dienstag, den 28. April 2026, versuchten drei Personen, eine ältere Frau zu bestehlen. Ein Zeuge griff ein, die Polizei ermittelt.
Diebstahl in Arnsberg-Neheim, Tatverdächtige flüchten mit Fahrzeug

Arnsberg (ost)
Am Dienstag, dem 28. April 2026, ereignete sich gegen 14:00 Uhr in der Apothekerstraße in Arnsberg-Neheim ein versuchter Diebstahl zum Nachteil einer älteren Frau. Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen.
Ein 62-jähriger Mann aus Neheim beobachtete, wie drei bisher unbekannte Personen – zwei Männer und eine Frau – gemeinsam versuchten, die Geschädigte zu bestehlen. Während einer der Männer die Dame in ein Gespräch verwickelte, griff ein zweiter Mann gezielt in ihre Jackentasche. Die weibliche Verdächtige stand daneben.
Der Zeuge griff ein, woraufhin die Verdächtigen von der Geschädigten abließen und flohen. Kurz darauf fuhren sie mit einem beigefarbenen Auto (vermutlich Opel) mit polnischem Kennzeichen davon. Das Fahrzeug fuhr rückwärts entgegen der Fahrtrichtung durch die Apothekerstraße und setzte seine Flucht über die Karlstraße in Richtung Schobbostraße fort. Der Neheimer alarmierte die Polizei. Eine Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos.
Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Die Geschädigte selbst sowie weitere Zeugen konnten bisher nicht gefunden werden.
Die Tat geschah direkt vor einer Bäckereifiliale in der Neheimer Innenstadt. Ob Videoaufzeichnungen existieren, wird derzeit ermittelt.
Zeugen und Geschädigte gesucht:
Die Polizei bittet die bisher unbekannte Geschädigte sowie weitere Zeuginnen und Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder zu den flüchtigen Personen bzw. dem Fahrzeug haben, sich bei der Polizei zu melden.
Präventionstipps der Polizei:
Die Methoden sind vielfältig – aber eins bleibt immer gleich: Diebe nutzen sorgloses und unaufmerksames Verhalten oder die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus. Daher können Sie durch Wachsamkeit, gesunde Skepsis und angemessenes Verhalten viel dazu beitragen, sich vor Schäden durch Taschendiebe zu schützen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 1633 im Jahr 2022 auf 1897 im Jahr 2023. Davon waren 1284 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Taschendiebstähle in Deutschland mit insgesamt 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 auf 1731. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 auf 1888, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt








