Zivilfahnder der Polizei Köln haben drei mutmaßliche Taschendiebinnen in Rodenkirchen gestellt. Bei der Kontrolle fanden sie gestohlenes Bargeld und eine EC-Karte.
Diebstahl in Rodenkirchen – drei Frauen festgenommen

Köln (ost)
Am Montagmittag (3. August) wurden drei vermeintliche Taschendiebinnen (21, 33, 50) in Köln-Rodenkirchen vorläufig von Zivilfahndern der Polizei Köln festgenommen.
Die Polizeibeamten bemerkten gegen 13 Uhr in der Nähe einer Bank am Maternusplatz die drei Frauen, die anscheinend gezielt nach potenziellen Opfern Ausschau hielten. Bei der Überprüfung entdeckten die Beamten eine EC-Karte, die auf eine 86 Jahre alte Frau ausgestellt war, sowie etwa 200 Euro vermutlich gestohlenes Bargeld. Außerdem stellten sie fest, dass die 21-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde.
Nachfolgende Untersuchungen ergaben, dass die Verdächtigen der 86-Jährigen kurz vor ihrer Festnahme in ein Seniorenheim gefolgt sein sollen. Dort sollen sie ihr die Geldbörse gestohlen haben.
Die 33-jährige Tatverdächtige, die keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet hat, wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt. (bg/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Taschendiebstahlraten in Deutschland gehört.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen nicht an der Spitze der Regionen mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da die Region mit den meisten registrierten Fällen 470 Fälle aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








