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Diebstahl in Vreden

Unbekannte haben einer Kundin in Vreden die Geldbörse gestohlen. Die Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Tipps zur Vorbeugung.

Foto: Depositphotos

Vreden (ost)

Ort des Verbrechens: Vreden, Ottensteiner Straße;

Zeitpunkt des Verbrechens: 09.05.2026, 15.00 Uhr;

Unbekannte Täter haben am Samstag in Vreden einer Kundin eines Supermarktes das Portemonnaie gestohlen. Die Dame befand sich gegen 15.00 Uhr in dem Laden an der Ottensteiner Straße. Als sie bezahlen wollte, war ihr Geldbeutel nicht mehr in ihrer Handtasche. Diese hatte im Einkaufswagen gestanden. Hinweise werden an das Kriminalkommissariat in Ahaus erbeten: Tel. (02561) 9260.

Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben. Sie nutzen gerne Situationen mit Gedränge, um unbemerkt zuzuschlagen – eine schnelle Berührung oder Rempler fallen dort nicht auf. Den Dieben reichen wenige Sekunden und möglicherweise die Ablenkung eines Komplizen, um an ihre Beute zu gelangen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Supermärkten ohne Videoüberwachung zuschlagen.

Um sich zu schützen, sollten Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche aufbewahrt werden – am besten Geld und Papiere in verschiedenen Taschen. Brustbeutel, Gürteltaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Taschen sollten mit der Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Wertsachen sollten nie aus den Augen gelassen werden, auch nicht beim Einkaufen. Weitere Tipps und Informationen dazu gibt es unter anderem auf der Website https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/ (to)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 1.897 Verdächtige, von denen 1.520 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Vergleich dazu gab es in der Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 37.321 39.519
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.980 2.725
Anzahl der Verdächtigen 1.633 1.897
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.175 1.442
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 458 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.284 1.520

Quelle: Bundeskriminalamt

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