Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Diebstahl von Geldbörse und Pass in Bielefeld-Mitte

Ein Männer-Trio entwendete gewaltsam Portemonnaie und Ausweis eines Opfers. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Mitte- Am Mittwoch, den 05.08.2026, haben drei Männer gewaltsam das Portemonnaie und den Ausweis ihres Opfers gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Polizeibeamte wurden gegen 14:30 Uhr zu einem Vorfall in der Teichstraße, in der Nähe der Siechenmarschstraße, gerufen. Mehrere Zeugen berichteten den Beamten von einem lauten Streit zwischen mehreren Personen. Ein Mann wurde geschubst und an seiner Umhängetasche gezogen. Als ein Zeuge dazukam, flüchteten die Täter, verfolgt von dem Zeugen. Dieser verlor sie am Siegfriedplatz aus den Augen.

Der 36-jährige rumänische Mann erklärte den Polizisten, mit Hilfe eines Dolmetschers, dass ihm drei Männer seine Geldbörse und seinen Ausweis gestohlen haben. Nachdem er am Herforder Bahnhof einen Unbekannten getroffen hatte, wurde er nach Bielefeld eingeladen. Dort trafen zwei weitere Männer dazu und gemeinsam gingen sie zur Teichstraße. Dort nahm das Trio ihm sein Portemonnaie und den Ausweis ab und flüchtete.

Die Täter sollen etwa 20 Jahre alt sein und trugen zur Tatzeit dunkle T-Shirts und dunkle kurze Hosen.

Ein Täter war ungefähr 170 bis 180 cm groß und hatte schwarze Afro-Locken. Der andere wurde als etwa 180 cm groß beschrieben, mit mittellangen dunklen Haaren und einem weißen Trikot bekleidet.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter 0521-545-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Auffällig ist auch die Zunahme an nicht-deutschen Verdächtigen, von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24