Ein Ladendieb versucht, gestohlene Kaugummis an einen Kiosk zu verkaufen. Polizei nimmt den Täter fest und stellt Beute im Wert von 275 Euro sicher.
Diebstahl von Kaugummis in Bielefeld

Bielefeld (ost)
DE / Bielefeld / Zentrum – Ein Bielefelder, der der Polizei bekannt war, stahl am Donnerstag, 20.08.2026, Kaugummis in einem Drogeriemarkt und versuchte, sie einem Angestellten im Kiosk zu verkaufen.
Um 15:30 Uhr informierte eine Ladendetektivin die Polizei über einen Diebstahl in einem Drogeriemarkt in der Herforder Straße. Sie beobachtete dann, wie der Dieb in einen Kiosk ging und die Kaugummis einem Mitarbeiter zum Verkauf anbot.
Die alarmierten Polizeibeamten überprüften den 33-jährigen Bielefelder mit syrischer Staatsangehörigkeit. Die gestohlene Ware, Kaugummis im Wert von etwa 275 Euro, wurde beschlagnahmt. Der Dieb gab den Beamten an, dass er die Kaugummis verkaufen wollte, um seine Drogensucht zu finanzieren.
Am Freitag, 21.08.2026, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld dem Amtsgericht Bielefeld vorgeführt. Der zuständige Haftrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 33-Jährigen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73917 stieg. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen lag bei 49610 im Jahr 2022 und stieg auf 51099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 im Jahr 2022 und 6780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








