Mehrere Geldbörsen bei Taschendiebstählen entwendet, Polizei warnt vor Langfingern im Gedränge
Diebstahlserie in Borken

Borken (ost)
Vorfallort: Borken, Heidener Straße und Am Vennehof;
Vorfallzeit: 14.102.2026, zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr;
Langfinger hatten es am Mittwoch in Borken auf mehrere Geldbörsen abgesehen.
Zwei Vorfälle ereigneten sich zwischen 11.30 Uhr und 12.00 Uhr in Geschäften im Vennehof. Die gestohlenen Geldbörsen waren in einem Rucksack und einer Handtasche versteckt. Die Handtasche befand sich in einem Einkaufswagen.
Ein weiterer Diebstahl ereignete sich gegen 12.15 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Heidener Straße. Dort entwendeten bisher unbekannte Täter eine Geldbörse aus einer Handtasche. Die Geschädigte bemerkte den Diebstahl erst an der Kasse.
Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben: Täter nutzen vor allem das Gedränge in Geschäften oder die Ablenkung beim Einkaufen aus. Wertgegenstände und Geldbörsen sollten möglichst nah am Körper und in verschlossenen Innentaschen aufbewahrt werden. Taschen und Rucksäcke sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen oder offen getragen werden. Wer einen Diebstahl bemerkt oder verdächtige Personen beobachtet, sollte sofort die Polizei über den Notruf (110) informieren. (jh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen relativ konstant. Im Jahr 2023 gab es 1.897 Verdächtige, darunter 1.442 Männer und 455 Frauen. Besonders auffällig ist die hohe Anzahl von nicht-deutschen Verdächtigen mit 1.520 Fällen. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen zwar die Region mit den meisten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023, jedoch lag die Anzahl der Fälle dort bei 39.519.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








