Zwei Pkw kollidieren, eine Person verletzt, Fahrer unter Drogeneinfluss, Ermittlungen laufen.
Dinslaken: Frontalzusammenstoß auf Hindenburgstraße in Voerde

Voerde (ost)
Am Sonntag (16.08.) ereignete sich gegen 14:35 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Hindenburgstraße, bei dem zwei Autos an der Einmündung Rahmstraße frontal kollidierten.
Ein 18-jähriger Weseler fuhr mit seinem Fahrzeug die Hindenburgstraße in Richtung Voerde. Im Auto befanden sich drei weitere junge Männer aus Wesel, im Alter von 18 und 21 Jahren.
Eine 65-jährige Voerderin fuhr alleine in ihrem Auto auf der Hindenburgstraße in entgegengesetzter Richtung.
Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der 18-Jährige auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Auto der Voerderin. Durch den Aufprall wurde das Auto des 18-Jährigen in den angrenzenden Straßengraben geschleudert. Das Auto der 65-Jährigen drehte sich nach dem Zusammenstoß und kam auf der Straße zum Stehen.
Die Voerderin erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall. Ein Rettungswagen brachte sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Dinslaken. Alle Insassen im Auto des 18-Jährigen blieben unverletzt.
Bei der Untersuchung des Fahrzeugs des 18-Jährigen wurden berauschende Substanzen gefunden und sichergestellt. Es gab auch Hinweise darauf, dass der 18-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand, weshalb ihm auf der Polizeiwache Ost in Dinslaken eine Blutprobe entnommen wurde.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
/EG
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt kamen bei den Unfällen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








