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Dinslaken: Raubüberfall auf Supermarkt, Polizei sucht Hinweise

Ein unbekannter Täter hat am Samstag einen Supermarkt ausgeraubt. Der maskierte Mann bedrohte die Kassiererin und flüchtete mit Bargeld, ohne Kunden zu verletzen.

Foto: Depositphotos

Hünxe (ost)

Am Samstag (28.02.26) gegen 20:00 Uhr wurde ein Supermarkt am Danziger Platz von einem unbekannten Täter ausgeraubt.

Der vermummte Mann betrat kurz vor Ladenschluss den Laden und bedrohte die Kassiererin mit einer scheinbaren Schusswaffe, um das Bargeld zu fordern. Nachdem er das Geld erhalten hatte, floh der Mann in unbekannte Richtung.

Während des Überfalls befanden sich zwei Kunden im Kassenbereich. Es wurde niemand körperlich verletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, kräftig gebaut, grüne Winterjacke mit Kapuze, schwarze Sturmmaske, dunkle Hose, dunkle Schuhe, dunkler Rucksack.

Als der Täter den Laden betrat, begegnete ihm ein weiterer Zeuge, dessen Name nicht bekannt ist. Dieser verließ den Ort sofort und konnte nicht mehr befragt werden.

Dieser Zeuge und andere werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Ost in Dinslaken zu melden, Tel.: 02064 / 622-0.

BH/ 260228-2000

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Auffällig ist auch, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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