In Ibbenbüren kam es zu mehreren Einbrüchen in Wohnhäusern, bei denen Schmuck und Handtaschen gestohlen wurden. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Dörenthe: Einbrüche in Wohnhäuser

Ibbenbüren (ost)
In Ibbenbüren gab es seit Freitag (20.02.26) mehrere Einbrüche in Wohnhäuser.
An der Stettiner Straße in Dörenthe drangen unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein. Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag zwischen 15.00 Uhr und 19.30 Uhr. Die Bewohnerin kehrte abends nach Hause zurück und hörte Geräusche im Haus, als sie die Haustür öffnete. Sie sah mindestens eine Person im Haus. Die Geschädigte alarmierte die Polizei.
Die Polizeibeamten suchten das Haus ab, konnten jedoch keine Täter mehr finden. In mehreren Zimmern wurden Schränke und Schubladen geöffnet. Schmuck wurde gestohlen, der genaue Wert ist noch unbekannt.
An der Waldfriedenstraße brachen unbekannte Täter zwischen Samstag (21.02.), 12.00 Uhr und Sonntag (22.02.), 12.30 Uhr in ein Einfamilienhaus ein. Die Täter beschädigten die Terrassentür, um einzudringen. Alle Räume im Haus wurden durchsucht, und hochwertige Handtaschen wurden gestohlen.
An der Wilhelmstraße, in der Nähe der Eimündung Am Sportzentrum, wurde eine Hausbewohnerin in der Nacht zum Montag (23.02.) um 01.30 Uhr durch Geräusche in ihrem Haus geweckt. Sie entdeckte drei unbekannte Männer im Haus und alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Unbekannten bereits geflohen.
Das Haus wurde durchsucht, aber keine Täter gefunden. Die Einbrecher hatten in verschiedenen Räumen Schränke und Schubladen durchsucht. Sie hatten offensichtlich ein Fenster aufgebrochen und dann eine Balkontür geöffnet, um ins Haus zu gelangen. Eine Beschreibung der Täter liegt nicht vor. Laut Zeugenaussagen flüchteten sie zu Fuß in Richtung Wilhelmstraße. Eine sofortige Fahndung blieb erfolgebnislos.
Die Polizei ermittelt in allen drei Fällen. Zeugen, die Informationen zu den Einbrüchen und/oder den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Ibbenbüren zu melden: Telefon 05451/591-4315.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








