Ein 69-jähriger Radfahrer wurde in Langenfeld bei einem „Dooring“-Unfall schwer verletzt. Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang und warnt vor der Gefahr für Radfahrer.
Dooring-Unfall: Radfahrer schwer verletzt

Langenfeld (ost)
Am Montag, den 23. Februar 2026, wurde ein 69-jähriger Radfahrer bei einem sogenannten „Dooring“-Unfall in Langenfeld schwer verletzt. Die Polizei führt Ermittlungen zum Unfallhergang durch.
Das ist gemäß aktuellen Informationen geschehen:
Um 11 Uhr fuhr der 69-jährige Langenfelder mit seinem Fahrrad die Straße „Auf dem Sändchen“ in Richtung Turnierstraße entlang. Als er die Hausnummer 24 erreichte, öffnete ein 83-jähriger Fahrer eines Mercedes C-Klasse plötzlich die Autotür seines am rechten Straßenrand geparkten Autos und übersah dabei den Radfahrer. Dieser stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei nutzt den Unfall, um erneut auf die Gefahr für Radfahrer durch das Öffnen von Autotüren hinzuweisen. „Dooring“-Unfälle treten bedauerlicherweise immer wieder auf. Personen, die aus einem am Straßenrand geparkten Auto aussteigen, sollten immer durch einen Schulterblick sicherstellen, dass sich kein Fahrrad nähert.
Der „Holländische Griff“ kann dabei helfen: Die Autotür wird mit der weiter entfernten Hand geöffnet, um den Oberkörper automatisch seitlich nach hinten zu drehen, damit Radfahrer nicht übersehen werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen oder 0.59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556792 oder 87.36%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








