Drei Jugendliche sind verdächtig, in eine Schule einzubrechen und randalieren, iPads gestohlen, Polizeifahndung eingeleitet.
Dormagen: Einbruch in Schule – Jugendliche sind Tatverdächtig

Dormagen (ost)
Drei junge Personen im Alter von 14 und 15 Jahren sollen am Dienstag (21.07.) gegen 18:15 Uhr in die Friedrich-von-Saarwerden-Schule an der Deichstraße in Zons eingedrungen sein und im Gebäude Unruhe gestiftet haben.
Laut ersten Informationen der Polizei soll die Gruppe eine der Eingangstüren mit Gewalt geöffnet haben, um Zugang zum Schulgebäude zu erhalten. Dort sollen sie unter anderem einen Schrank umgeworfen, ein Lüftungsgitter herausgerissen und einen Feuerlöscher gegen Türen geworfen haben. Außerdem durchsuchten sie offensichtlich Spinde und flüchteten mit einer unbekannten Anzahl an iPads, die sie in Klassenräumen entdeckt hatten.
Im Zuge der Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, konnten die drei Verdächtigen an verschiedenen Orten angetroffen werden. Sie waren zuvor beim Eintreffen eines Polizeiautos am Schützenplatz in Zons in verschiedene Richtungen weggelaufen.
Die Polizei konnte den 15-Jährigen auf einem Parkplatz stellen. Er hatte sich unter einem Auto versteckt. Die beiden 14-Jährigen wurden kurz darauf ebenfalls von Einsatzkräften aufgefunden. Bei einem von ihnen fanden die Beamten eine Spielzeugpistole, beim anderen einen Schlagring.
Während der Maßnahmen wurde einer der 14-Jährigen aufgrund eines medizinischen Notfalls bewusstlos. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Jugendlichen leugneten zunächst die Tat, die iPads blieben verschwunden. Zwischenzeitlich führte einer der Jugendlichen die Ermittler der Kriminalpolizei zum Versteck der iPads. Die fünfzehn Tabletcomputer konnten daraufhin an die Schulleitung zurückgegeben werden.
Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 25 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14014)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 2072 im Jahr 2022 und 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








