Ein alkoholisierter Fahrer flüchtete nach einem Unfall, wurde aber später von der Polizei gefunden und festgenommen.
Dormagen: Flüchtiger alkoholisierter Pkw-Fahrer verursacht Unfall

Dormagen (ost)
Am Samstag (11.07.), gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 61-jähriger Dormagener mit seinem Auto die Beethovenstraße entlang und plante, links auf die Haberlandstraße abzubiegen. Er bemerkte einen unbekannten Autofahrer vor sich, der zuerst in die Kreuzung fuhr und dann den Rückwärtsgang einlegte. Der Dormagener versuchte, den rückwärtsfahrenden Autofahrer durch Hupen zu warnen. Es kam jedoch zu einem Zusammenstoß und der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Haberlandstraße fort.
Der Dormagener traf den Mann an seinem geparkten Auto an und roch Alkohol. Daraufhin informierte der 61-Jährige die Polizei. Bevor diese eintraf, setzte sich der unbekannte Mann in sein Auto und floh in Richtung Haberlandstraße / Bahnhofstraße. Die Polizeibeamten trafen den Flüchtigen an seiner Wohnadresse an. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest war positiv.
Der 43-jährige Dormagener wurde zur Wache gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und das Fahren von Kraftfahrzeugen wurde untersagt. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei ruft erneut alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, sich an die gültigen Alkoholgrenzwerte am Steuer zu halten. Es ist am besten, vollständig auf Alkohol zu verzichten, wenn Sie unterwegs sind. Wer betrunken fährt, riskiert nicht nur empfindliche Strafen wie den Verlust des Führerscheins, sondern auch das eigene Leben und das von Unbeteiligten. (-14012)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








