Ein Lastwagen kollidierte mit Laterne und Verkehrszeichen. Verdacht auf Medikamenteneinfluss, Blutprobe entnommen.
Dormagen: Polizei erwischt Lkw-Fahrer nach Alleinunfall

Dormagen (ost)
Am Montag, den 27. April, hat ein 43-Jähriger anscheinend unter dem Einfluss von verschreibungspflichtigen Medikamenten die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der Bundesstraße 9 zwischen Neuss-Uedesheim und Dormagen-Delrath verloren. Augenzeugen berichteten, dass der Lastwagen kurz nach 15 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einer Laterne und einem Verkehrszeichen kollidierte, die erheblich beschädigt wurden. Anschließend setzte der Bulgare seine Fahrt in Richtung Industriegebiet Delrath fort. Auf einem Firmengelände in der Edisonstraße konnte die Polizei das Fahrzeug lokalisieren. Im Zuge der Untersuchung ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln stand. Auf einer Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Es ist allgemein bekannt, dass das Lenken von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Alkohol und illegalen Drogen gefährlich und gesetzlich verboten ist. Aber auch legal erworbene Medikamente – beispielsweise auf Rezept – können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Informieren Sie sich über mögliche Nebenwirkungen und nehmen Sie keinesfalls am Straßenverkehr teil, wenn Sie sich ungewöhnlich müde fühlen oder anderweitig nicht sicher sind, am Verkehr teilzunehmen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%) Unfälle. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








