30-Jähriger ohne Führerschein rammt Streifenwagen und flüchtet mit seinem Mofa. Polizei nimmt ihn nach Sturz fest.
Dorstfeld: Flucht vor Polizeikontrolle

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0217
Am Dienstagabend (10.03.) gegen 18:40 Uhr entzog sich ein 30-jähriger Mofafahrer in Dortmund Dorstfeld einer Kontrolle durch die Polizei und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßen. Dabei kam es zu zwei Zusammenstößen mit einem Polizeiwagen und einem beschädigten geparkten Auto.
Nach den neuesten Erkenntnissen versuchten Polizeibeamte den Dortmunder im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Dorstfelder Allee zu stoppen. Anstatt den Anweisungen zu folgen, drehte er um und floh zusammen mit seiner 18-jährigen Beifahrerin in südlicher Richtung über die Dorstfelder Allee.
Während der Flucht benutzte er auch Gehwege und Radwege und fuhr weiter über die Emil-Figge-Straße. Mehrere Versuche der Polizeibeamten, den Fahrer anzuhalten, schlugen zunächst fehl. Der 30-Jährige umfuhr unter anderem einen Streifenwagen und berührte dabei den linken Außenspiegel. Kurz darauf kollidierte er erneut mit dem Polizeiwagen, setzte jedoch seine Flucht fort.
Er fuhr weiter über die Straße An der Palmweide in die Sackgasse An der Margarethenkapelle, wo er ein geparktes Auto beschädigte. Danach versuchte der Fahrer, mit seinem Mofa eine Treppe hinaufzufahren und stürzte dabei. Als er dann zu Fuß fliehen wollte, wurde er von den Polizeibeamten eingeholt und festgenommen.
Die Polizei sicherte das Mofa. Außerdem besitzt der 30-jährige Dortmunder keine gültige Fahrerlaubnis. Die 18-jährige Beifahrerin wurde bei dem Sturz leicht verletzt. Es sind keine weiteren Personenschäden oder Sachschäden bekannt.
Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Dortmund übernahm die Aufnahme des Unfalls. Gegen den 30-Jährigen wird nun unter anderem wegen eines illegalen Autorennens und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 450, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 Personen leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








