Jugendlicher ignoriert Anhaltezeichen, fährt Beamtin über den Fuß und wird gestellt. Polizei stellt Fahrzeug sicher und leitet Strafverfahren ein.
Dortmund: 14-Jähriger E-Scooter Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0698
Der Fahrer war viel zu schnell unterwegs und fuhr dann auch noch über den Fuß einer Beamtin. Was als Verkehrskontrolle geplant war, endete schließlich in einer Verfolgungsjagd.
Am Mittwochnachmittag (19.08.2026) bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen E-Scooter auf der Bornstraße. Dieser fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit. Der 14-jährige Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizisten und fuhr einfach weiter. Dann drehte er um und fuhr auf sie zu. Um ihn möglicherweise zu Fuß zu erwischen, stiegen die Beamtinnen und Beamten aus. Dabei fuhr der 14-Jährige mit seinem Fahrzeug über den Fuß einer Polizistin und flüchtete weiter.
An der Kreuzung Bornstraße/Stollenstraße konnten die Polizisten ihn schließlich stoppen und kontrollieren.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs ergab sich der Verdacht auf eine illegale technische Modifikation zur Leistungs- oder Geschwindigkeitssteigerung. Der 14-Jährige hatte außerdem keine Fahrerlaubnis für ein Elektrokleinstfahrzeug.
Die Polizisten stellten das Fahrzeug zur Erstellung eines Gutachtens sicher. Der 14-Jährige wurde seinen Eltern übergeben. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde der Halter des Fahrzeugs wegen Zulassens/Anordnens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens ohne Versicherungsschutz angezeigt.
Die Polizistin wurde leicht verletzt und war nicht mehr einsatzfähig. Sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)






