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Dortmund: 14-jähriger E-Scooter-Fahrer missachtet Vorfahrt

Ein 14-jähriger Dortmunder verletzte sich schwer, als er die Vorfahrt missachtete und mit einem Auto kollidierte. Der Jugendliche trug keinen Helm.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0272

Am Donnerstagnachmittag (26.03.) wurde ein 14-jähriger Dortmunder bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Phönixstraße/Niederhofener Straße in Dortmund-Hörde schwer verletzt.

Nach ersten Informationen fuhr der Jugendliche gegen 16:25 Uhr mit seinem Elektroroller in westlicher Richtung auf der Phönixstraße. An der Kreuzung mit der Niederhofener Straße ignorierte er die „Rechts-vor-Links“-Regelung und stieß mit dem Auto eines 75-jährigen Fahrers aus Sprockhövel zusammen. Der Jugendliche trug keinen Helm und wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die alarmierten Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.

Nach dem Unfall war der Elektroroller nicht mehr fahrbereit und wurde dem Vater des 14-Jährigen vor Ort übergeben. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Die Polizei empfiehlt Fahrern von Elektrorollern, einen Helm zu tragen: Auch wenn auf Elektrorollern, wie auch auf Fahrrädern, keine gesetzliche Helmpflicht besteht. Kopfverletzungen gehören zu den schwersten Folgen von Stürzen. Ein Helm kann im Notfall den Unterschied ausmachen zwischen einem blauen Fleck und lebensbedrohlichen Verletzungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle gemeldet. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren mit 13.559 Fällen vertreten, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0,59% aus, also 3.764 Fälle. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei diesen Unfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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