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Dortmund: 17-Jähriger festgenommen nach versuchtem Tötungsdelikt

Ein 20-Jähriger erlitt eine lebensgefährliche Stichverletzung im Beinbereich. Der Tatverdächtige stellte sich der Polizei in Dortmund.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0835

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Ergänzung zur Pressemitteilung vom 01.10.2026, Fortlaufende Nummer: 0822

Wie bereits berichtet, ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag (01.10.2026) auf der Westhofenstraße in Hamm eine Auseinandersetzung, bei der ein 20-Jähriger eine lebensbedrohliche Stichverletzung im Beinbereich erlitt.

Aufgrund von Zeugenaussagen und Videoauswertungen wurde ein 17-jähriger Jugendlicher aus Dortmund als Verdächtiger identifiziert. Dieser stellte sich gestern der Polizei in Dortmund.

Heute wurde er dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung erließ.

Für weitere Fragen steht Ihnen Staatsanwalt Henner Kruse unter der Telefonnummer 0231/926-26122 zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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