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Dortmund: 31-Jähriger bedroht Bundespolizisten während Kontrolle

Ein Mann mit militärischer Kleidung und Funkgeräten wehrte sich gewaltsam gegen eine Kontrolle im Dortmunder Hauptbahnhof.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Gestern Nachmittag (14. September) kontrollierten Bundespolizisten einen Mann am Dortmunder Hauptbahnhof. Er war jedoch nicht einverstanden und setzte sich körperlich dagegen zur Wehr.

Um 15:30 Uhr patrouillierten Bundespolizisten durch den Hauptbahnhof Dortmund. Sie bemerkten einen Mann, der militärische Kleidung trug und aus dessen Rucksack eine lange Antenne ragte. Außerdem hatte er mehrere Funkgeräte an seinem Gepäck. Der 31-Jährige stieg am Bahnsteig zum Gleis 6 in die S-Bahn in Richtung Essen (S1). Die Beamten folgten ihm und forderten ihn auf, sich zu identifizieren. Zuerst kam er dieser Aufforderung nicht nach. Er bedrohte auch die Polizisten mit Gewalt, woraufhin sie ihn aus dem Abteil wiesen, um die Kontrolle auf dem Bahnsteig fortzusetzen. Der Deutsche wurde immer aggressiver und warf sein Portemonnaie auf den Boden. Aufgrund weiterer Drohungen brachten die Einsatzkräfte den Aggressor zu Boden. Hier leistete er Widerstand. Auf dem Bahnsteig durchsuchten die Uniformierten den Mann, aber auch das lehnte er ab und sperrte sich.

In der Bundespolizeiwache beruhigte sich der Dortmunder schließlich wieder und machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Warum er diese Ausrüstung bei sich führte, verriet er den Beamten nicht.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung ein.

Quelle: Presseportal

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