Die Bundespolizei überprüfte einen Mann im Dortmunder Hauptbahnhof, welcher ein Messer in seiner Hosentasche hatte. Es wurden 64 braune Pillen gefunden und ein Drogenschnelltest war positiv.
Dortmund: 64 Tabletten und Messer sichergestellt

Dortmund (ost)
Am Morgen des Freitags (25. September) kontrollierten Bundespolizisten einen Mann am Hauptbahnhof Dortmund, der ein Messer in seiner Hosentasche hatte. Kurz darauf entdeckten die Beamten mehrere braune Pillen.
Um 10:30 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund auf einen 26-jährigen Mann, der zunächst nicht aufgefordert wurde, stehen zu bleiben. Der Mann reagierte mit Gesten, schwieg jedoch und weigerte sich, sich auszuweisen. Der polnische Staatsbürger gab schriftliche Angaben zu seiner Person. Um Ausweisdokumente zu finden, kündigten die Einsatzkräfte die Durchsuchung des Obdachlosen an. Zuerst weigerte er sich und folgte nicht der Anweisung, seine Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. In seiner linken Hand hielt der polizeibekannte Mann ein Messer, das zusammengeklappt war. Daraufhin wurde der Pole festgenommen und zur Bundespolizeiwache gebracht.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten dann 64 braune Pillen. Ein Drogenschnelltest zeigte positiv auf Amphetamin an. Die Beamten beschlagnahmten die Tabletten.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








