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Dortmund: Alkoholisierte Autofahrerin verursachte Verkehrsunfälle

Eine 50-jährige Dortmunderin verursachte mehrere Verkehrsunfälle, leistete Widerstand gegen Polizeibeamte und muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0582

Am Samstagabend (11. Juli) meldete ein Zeuge eine Autofahrerin, die anscheinend alkoholisiert war und mit ihrem Auto mehrere geparkte Fahrzeuge gestreift haben soll.

Gemäß den bisherigen Informationen fuhr eine 50-jährige Dortmunderin gegen 23:50 Uhr mit ihrem Peugeot auf der Soester Straße in Dortmund in östlicher Richtung. Beim Versuch, einzuparken, berührte sie zwei am Straßenrand geparkte Autos.

Ein Zeuge sprach die Dortmunderin danach an und bemerkte, dass sie alkoholisiert war. Er informierte die Polizei darüber.

Bei einer sofortigen Fahndung fanden die Einsatzkräfte den Peugeot und die 50-Jährige auf der Roberstraße. Dort verursachte die Dortmunderin einen weiteren Unfall, als sie mit ihrem Fahrzeug gegen das stehende zivile Dienstfahrzeug der Beamten fuhr.

Die Polizisten bemerkten sofort einen Alkoholgeruch, als sie die Fahrerin ansprachen. Obwohl sie mehrfach aufgefordert wurde, weigerte sie sich, aus dem Auto auszusteigen. Die Beamten mussten sie schließlich unter Anwendung von körperlicher Gewalt aus dem Fahrzeug holen. Dabei leistete die 50-Jährige Widerstand und verletzte sich leicht.

Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte Medikamente bei der Dortmunderin. Sie wurde zur Blutentnahme zur nächsten Polizeiwache gebracht, wo ein Arzt die Probe entnahm. Zudem wurde ihr Führerschein von den Beamten sichergestellt. Der Peugeot musste abgeschleppt werden.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Die 50-Jährige steht nun vor einem Strafverfahren wegen Unfallflucht und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Ob Alkohol und Medikamente ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt haben, wird weiter untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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