Ein alkoholisierter 30-Jähriger kollidierte mit Warnbaken in einer Baustelle und leistete Widerstand gegen die Beamten. Er wurde festgenommen und erwartet Anzeigen wegen Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit im Straßenverkehr.
Dortmund: Alkoholisierter verursacht Unfall, leistet Widerstand

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0782
Ein betrunkener Mann im Alter von 30 Jahren kollidierte am Sonntagabend (20. September) mit mehreren Warnbaken in einer Baustelle auf der B 1. Er verließ die Unfallstelle ohne Erlaubnis und widersetzte sich den Beamten anschließend mehrmals.
Um 19:20 Uhr meldeten Zeugen, dass ein Fiat auf der B 1 in Richtung Dortmund mit mehreren Warnbaken in einer Baustelle kollidierte und danach weiterfuhr.
Während der Fahndung konnte ein Streifenteam das Fahrzeug mit dem 30-jährigen Fahrer und seinem 26-jährigen Beifahrer in der Straße “Am Bertholdshof” finden.
Die Beamten erkannten schnell, dass sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer stark betrunken waren. Während der Klärung des Sachverhalts versuchte der 30-Jährige mehrmals zu fliehen und leistete so starken Widerstand, dass ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG/ Taser) eingesetzt werden musste.
Aufgrund seines Alkoholkonsums war er nicht mehr in der Lage, seinen Namen zu nennen oder zu schreiben, weshalb die Beamten ihn zur Feststellung seiner Identität in das Polizeigewahrsam brachten.
Dort leistete er erneut Widerstand und es stellte sich heraus, dass der 30-Jährige aus Polen stammt und keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Außerdem zeigte der Atemalkoholtest einen Wert von fast zwei Promille an. Daher sollte nach seiner Ausnüchterung eine Sicherheitsleistung erhoben werden.
Bei einer erkennungsdienstlichen Behandlung am nächsten Tag konnten Kriminalbeamte schließlich eine Meldeadresse in Polen ermitteln. Daher durfte er heute Morgen (21. September) aus dem Gewahrsam entlassen werden.
Bei den Widerständen wurden sowohl der 30-Jährige als auch ein Polizeibeamter leicht verletzt. Ihn erwarten Anzeigen wegen Verkehrsunfallflucht, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








