Bundespolizei kontrollierte Mann am Dortmunder Hauptbahnhof, fand 80g Amphetamin und Messer. Festnahme und Polizeigewahrsam folgten.
Dortmund: Amphetamin und Messer sichergestellt

Dortmund (ost)
Am Abend des letzten Montags (14. September) überprüften Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund einen Mann, der nicht nur Betäubungsmittel, sondern auch ein Küchenmesser bei sich hatte. Nach seiner Festnahme wurde er in Gewahrsam genommen.
Um 22:20 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Haupteingang des Dortmunder Hauptbahnhofs einen 45-jährigen Mann. Er behauptete, keine Ausweisdokumente bei sich zu haben. Während des Gesprächs wurde der Deutsche immer nervöser und schwitzte stark. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks fanden die Beamten sieben kleine Tütchen mit Amphetamin (ca. 27 g) und ein Küchenmesser. Der Mann sagte aus, dass er die Betäubungsmittel zuvor für 100,- Euro gekauft hatte.
Die Polizeikräfte beschlagnahmten die Substanzen und brachten den Mann zur Bundespolizeiwache. Dort wurde ein Beutel mit ca. 56 g der synthetischen Droge sichergestellt, der in einem Kulturbeutel war. In der Geldbörse wurde außerdem ein LSD-Blotter gefunden, ein Träger für hochpotente Drogen aus saugfähigem Papier oder Pappe, sowie zwei Konsumeinheiten LSD in der rechten Hosentasche.
Nach Absprache mit der Polizei Dortmund wurde der obdachlose Mann vorläufig festgenommen. Die Bundespolizisten fertigten Fotos von dem 45-Jährigen an und nahmen seine Fingerabdrücke. Danach wurde er in Gewahrsam genommen.
Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023 gestiegen ist, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, lag Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen im Jahr 2023 an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








